Aktueller Trend: 2012 – das Jahr des Videos! – Teil 1
Veröffentlicht am 02.04.2012
Marketing-Themen: Forschung, Fernsehen, Studien, Videos, Kundenansprache, Trends, Webcontent
Gucken statt lesen, so heißt das Motto heute. Viel Text ist out, viel Film ist in. Videos auf der Homepage sichern dazu die vordersten Plätze bei Google!
Heutzutage muss alles schnell gehen. Wir sind immer und überall erreichbar, sind schnell auf dem aktuellen Stand, wissen ruck zuck was los ist und können uns fast an jedem Punkt der Welt informieren – so lange ein Netz vorhanden ist. Schnell, schnell, schnell – und dann lange lesen? Sich mühsam von Zeile zu Zeile hangeln? Wie passt das zusammen?
Denn nicht jeder ist ein Schnellleser, jemand der eine Seite quasi diagonal von oben links nach unten rechts scannt und dabei liest und dennoch den Inhalt im Gehirn komplett verarbeitet. Also Menschen, die einen 1.000 Seiten dicken Roman in nur einer Nacht durchlesen können. Hinzu kommt die Tatsache, dass Politiker auf der ganzen Welt zwar auf immer mehr Bildung drängen und dies auch lauthals proklamieren, die Realität aber anders aussieht: Immer mehr Menschen können immer schlechter lesen und das Gelesene verstehen. Eine traurige Tatsache! Das wiederum hat auch etwas mit der heutigen Reiz- und Informationsflut zu tun, die viele einfach überfordert. Aber was ist dagegen zu tun? Wie kann man dennoch Inhalte vermitteln? Und wird auf das geschriebene Wort künftig ganz verzichtet?
Videos werden im Gehirn schneller verarbeitet
Aktuelle Studien geben hier Aufschluss und bieten zugleich eine nicht neue, aber umso wirksamere Lösung an: Informationsfluss durch visuelle Reize. Unser Gehirn kann die Inhalte eines Filmes schneller, einfacher und komplexer aufnehmen und verarbeiten als über einen Text.
Auslöser war eine Studie des US-amerikanischen Bildungsministeriums. Hier wollte man es genau wissen und untersuchte die Auffassungsgabe von US-Studenten, wenn es um das Erfassen und Verstehen eines simplen Textes geht. 5.000 Studenten der Top-Universitäten der USA traten an. Das Ergebnis war ebenso ernüchternd wie erschütternd: 61 Prozent der Probanten konnte nachweislich nach exakt einer Minute den Inhalt des Gelesenen entweder gar nicht mehr oder nur lückenhaft wiedergeben. (...)
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