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Wie man mit Apps richtig Geld macht

Wie man mit Apps richtig Geld macht

Wie man mit Apps richtig Geld macht - ┬ę iQoncept - Fotolia.com

Apps sind wahre Geldmaschinen. Die Ums├Ątze steigen mittlerweile ins Unermessliche. Doch nicht jede Form von Mini-Software hat das Potential zum Hit im Apple-Store. Eine neue Untersuchung zeigt, was geht. Und was man getrost wieder l├Âschen kann.

Wie lassen sich aus Apps Geld machen und welcher Art sind die Apps? Eine kleine ├ťbersicht der Erfolgreichen und ihr Weg dorthin bietet eine Analyse der umtriebigen Event-Marke "Onlinemarketingrockstars". Die Top-Ten der umsatzst├Ąrksten App-Entwickler weist (wen wundert's?) Spieleherstellern die Top-Pl├Ątze zu. Die Unternehmen "Supercell" und "King" stehen auf eins und zwei. Und das sowohl im iOS und Android-Bereich. Supercell aus Helsinki hat mit "Hay Day" und "Clash of Clans" gleich zwei Superhits auf den App-Markt geworfen. Die Engl├Ąnder von "King", mit Steuern sparendem Briefkasten-Sitz auf Malta, machte mit "Candy Crush Saga" Furore (vgl. onlinemarketingrockstars.de).

Die Bestenlisten zeigen drei teils verbl├╝ffende Ergebnisse, die Marketern in diesem Bereich zu denken geben sollten.

1. Im Gaming-Bereich steckt Geld, aber auch viel Risiko

Das Gesch├Ąftsmodell des unangefochtenen Marktf├╝hrers Supercell aus Finnland (Umsatz wird auf 1,5 Mrd. Euro gesch├Ątzt) ist das so genannte "Freemium". Dabei wird die App an sich kostenlos angeboten. Allerdings hat man erst den vollen Spa├č damit, wenn man Spielelemente (wie Waffen, Truppen oder Tools) hinzukauft. Das sorgt auch f├╝r die fragw├╝rdige Spielsucht-Problematik. Denn nur einige wenige Nutzer sind f├╝r einen L├Âwenanteil des Umsatzes verantwortlich (nur 0,2 Prozent der Nutzer sollen ├╝ber 50 Prozent der K├Ąufe t├Ątigen). Auf Deutsch: Sucht-Gamer machen sich dort arm. Im Umkehrschluss: Eine schlechte Presse und hohe Kosten f├╝r Community-Hotlines sind programmiert. Au├čerdem l├Âschen die meisten Interessenten schon nach k├╝rzester Zeit ihr Spiel wieder. Die Produzenten m├╝ssen also viel Geld in immer neue Spiele und deren Vermarktung stecken.

2. In Marktf├╝hrer Android steckt wenig Geld

Auch spannend: Obwohl das System Android achtzig Prozent des Mobilger├Ątebereichs dominiert, sorgen die vergleichsweise wenigen iOS-Nutzer f├╝r viel mehr Umsatz. Das bedeutet, dass der gr├Â├čte Reibach im App-Bereich nicht bei der breiten Masse von Smartphone-Nutzern zu finden ist, sondern eher im zahlungskr├Ąftigen b├╝rgerlichen Bereich. iPhone-Besitzer und ihre Bed├╝rfnisse sollten also nicht nur image-m├Ą├čig im Zentrum des Interesses stehen, sondern auch aus handfesten finanziellen Gr├╝nden. 

3. Dating, Navigation und Sport stecken zum Kauf an

Im Nicht-Gaming-Segment liegt erstaunlicherweise die Dating-App "Lovoo" vorne. Die Entwickler aus Dresden konnten mittlerweile sogar dem gro├čen US-Anbieter "Tinder" einen Korb geben. Doch obwohl solche Tools bei jungen Leuten immer beliebter werden, muss auch hier mit reichlich Unplanbarkeit gerechnet werden, denn die User sind ihrer App nicht viel treuer, als den Partnern ihrer One-Night-Stands. 

Auch mit Navis kann man viel Geld verdienen. Ganz weit vorne ist dabei das Unternehmen "Garmin". Im Golfkrieg machten die Schweizer viel Geld, indem sie der US-Armee die Orientierung beim Irak-Einmarsch erleichterten. Mit "Navigon" konnte man eine bei uns popul├Ąre Marke hinzukaufen. Auch die Jogger-Software von "Runtastic" l├Ąuft gut. Die ├ľsterreicher wurden folgerichtig inzwischen von Adidas ├╝bernommen. Angeschoben hatten das Projekt zuvor der notorische Gie├čkannen-Investor Springer. 

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