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Flirt mit GPS und Co: Social-Media-Trends, -Fakten und -Shopping Typen

Veröffentlicht am 11.11.2013

Marketing-Themen: Smartphones, Community, Umfragen, Trends, Facebook, Social-Media-Marketing, Soziale Netzwerke, Studien, Social Media

Flirt mit GPS und Co: 3 Social Trends, Fakten und mehr!

Flirt mit GPS und Co: 3 Social Trends, Fakten und mehr! - © Tomorrow Focus Media

3 Social-Media-Trends, 3 Social-Shopping-Typen und viele Zahlen zur Social-Media-Nutzung in Deutschland: All das bietet eine neue Studie.

Musikcommunities, Kurzvideo-Dienste und Flirtcommunities mit GPS-Ortungsfunktion sind die drei Social Trends, die die neue Tommorow Focus-Studie „Social Trends – Social Media“ ausgemacht hat.

Neben diesen Social Trends präsentiert die Studie die Profile von drei verschiedenen Social-Shopping-Typen sowie Zahlen zum Status Quo der Social-Media-Nutzung in Deutschland. Ein Ergebnis der Social-Media-Studie: Datenschutz empfinden etwa 70 Prozent der Befragten als wichtig. Ein weiteres: Immerhin 4,8 Prozent der Befragten werden durch Werbeanzeigen und/oder Sponsored Stories öfter einmal zu einem Kauf inspiriert. 

Die drei Social Trends

Social-Media-Trend 1: Musikcommunities

Dienste wie Spotify und iTunes Radio zielen als Social-Media-Trend darauf ab, die Art und Weise zu verändern, wie Menschen von ihnen gern gehörte Musik finden. Die Dienste zeigen „dem User automatisch an, welche Musik seine Freunde aktuell mögen und hören“, heißt es in der Social-Media-Studie. Sie machen es dem Nutzer zudem einfach, die von ihm favorisierte Musik zu teilen oder online zu kaufen. Social Media revolutioniert so den Vertrieb von Musik.

Social-Media-Trend 2: Kurzvideo-Dienste 

Videos sind der „Hit“ auf vielen Social-Media-Plattformen und werden es wohl bleiben. Es zu erleichtern, sie aufzunehmen und zu teilen, ist daher ebenfalls ein Social-Media-Trend. Ihn bedienen Angebote wie „Vine“, heiĂźt es in der Tomorrow Focus-Studie. 

Social-Media-Trend 3: Flirtcommunities mit GPS-Ortungsfunktion 

Die Suche nach der groĂźen Liebe oder dem kleinen Abenteuer hat immer Konjunktur. Flirtcommunities mit GPS-Ortungsfunktion geben ihr eine neue (Social-Media-)Facette. Communities versorgen ihre Mitglieder mit Apps, die Alarm schlagen, wenn sich andere flirtbereite Community-Mitglieder in der Nähe befinden. Tomorrow Focus nennt LOVOO als Beispiel fĂĽr solch eine Community. 

Die drei Social-Shopping-Typen

Social Shopping ist ebenfalls ein Thema der Tomorrow Focus-Social-Media-Studie, wobei die Befragten in der Studie unterschiedliche Schwerpunkte mit dem Begriff verbinden. FĂĽr 26,7 Prozent bedeutet „Social Shopping“ zum Beispiel „Einkaufen ĂĽber soziale Netzwerke“, während 20,4 Prozent mit ihm „Kaufempfehlungen in sozialen Netzwerken“ und 11,5 Prozent „Gemeinsames Einkaufen mit Freunden oder in Gruppen“ verbinden. Die Studie definiert drei Social-Shopping-Typen: Social Shopping Champion, Social Shopping Joiner, Social Shopping Rebellion. 

  • Social Shopping Champion: Gruppen-Shoppen oder Shopping-Communities? Der Social Shopping Champion liebt praktisch ALLES, was mit Social Shopping zu tun hat. Social Shopping Champions sind vornehmlich weiblich, zwischen 26 und 35 Jahre alt und Single. Sie haben Abitur, arbeiten Vollzeit und begeistert sich fĂĽr technologische Trends. Marken und Produkte wecken bei ihnen starkes Interesse an Social Media. 
  • Der Social Shopping Joiner: Social Shopping Joiner sind weniger fasziniert von Social Media als Social Shopping Champions, den Social Media gegenĂĽber aber aufgeschlossen. Typische Social Shopping Joiner sind ebenfalls weiblich, allerdings verheiratet und zwischen 46 und 55 Jahre alt. Sie besitzen ein Einkommen von ĂĽber 3.000 Euro netto im Monat, während Social Shopping Champions im Durchschnitt nur 1.500 Euro netto haben. Social Shopping Joiner pflegen auf Social Media hauptsächlich Kontakte. Themen wie Gesundheit und ausgeglichene Ernährung sind ihnen wichtig. 
  • Social Shopping Rebellion: Er bleibt weitgehend dem stationären Einzelhandel treu und hält eher wenig vom Einkauf im Web 2.0. Ein typischer Social Shopping Rebellion ist männlich, 46 bis 55 Jahre alt und arbeitet in Vollzeit. Er hat ein Haushaltsnettoeinkommen von ĂĽber 3.000 Euro netto. Social Media nutzt er beispielsweise, um berufliche und private Kontakte zu pflegen, Nachrichten zu erhalten und um sich in ausgewählten Communities ĂĽber seine private Interessen auszutauschen. 

 

Die Tomorrow Focus-Studie verrät noch einiges mehr zu den drei von den Studienautoren kreierten Social-Shopping-Typen. Und wie oft bei Typisierungen gilt wohl: Sie können nĂĽtzlich sein, wenn man sie nicht zum starren Einteilungssystem macht, in das jeder Social-Shopping-Teilnehmer oder -Verweigerer eingeordnet werden muss. Als Möglichkeit einer gewissen Orientierung sind solche Einteilungen nĂĽtzlich. 

Social Media - der Status Quo

Der erste Teil der Studie befasst sich mit dem Status Quo der Social-Media-Nutzung in Deutschland. Eine Auswahl von Ergebnissen der Studie: 

  • 100 Prozent der Studien-Teilnehmer nutzen Social-Media-Plattformen.
  • 82,7 Prozent der Befragten nutzen Facebook. Auf den Plätzen folgen YouTube (51,8%), XING (33,6%), Google+ (27,8%), StayFriends (22,6%).
  • Etwa ein Viertel der befragten Facebook-Nutzer gab an, Facebook „permanent“ zu nutzen. Fast 73 Prozent der befragten Facebook-Nutzer lieĂźen sich mindestens einmal täglich bei Facebook blicken.
  • Laptop und Smartphone haben den stationären Computer bei der Social-Media-Nutzung ĂĽberholt. 69,9 Prozent gaben an, Social Media (auch) via Laptop zu besuchen, 55,7 Prozent nutzten fĂĽr Social Media (auch) das Smartphone, 54,8 Prozent (auch) den stationären Computer. 
  • Die Pflege beruflicher Kontakte war fĂĽr 38,5 Prozent der Männer, aber nur 20,5 Prozent der Frauen ein Hauptbeweggrund fĂĽr Social Media-Nutzung. „Statusmeldungen posten“ war dagegen fĂĽr 30,9 Prozent der Frauen, aber nur 22,2 Prozent der Männer besonders wichtig. 
  • 68,1 Prozent der Befragten wären NICHT bereit, Geld fĂĽr die Social-Media-Nutzung auszugeben. Immerhin 21,2 Prozent wĂĽrden bis zu 5€ monatlich zahlen. 
  • Privatsphäre-Einstellungen und die Sicherheit der persönlichen Daten sind jeweils fĂĽr ĂĽber 70 Prozent der Befragten bei der Social-Media-Nutzung sehr wichtig. 
  • 13,6 Prozent der Befragten sind gegenĂĽber Werbeanzeigen und Sponsored Stories in Social Media positiv gestimmt. 11,2 Prozent sind absolut dagegen und 24,3 Prozent empfinden sie als eher unangenehm. Eine Mehrheit von 50,9 Prozent fĂĽhlt sich durch  Werbeanzeigen und Sponsored Stories weder gestört noch angesprochen. 4,8 Prozent der Befragten kaufen öfters einmal etwas aufgrund einer Werbeanzeige auf Social-Media-Plattformen. 

Angaben zur Studie

Die kostenlose Tomorrow Focus-Studie bietet noch viele weitere Details. Im Rahmen der Studie wurden insgesamt 589 Teilnehmer des TFM-Online-Panels im Oktober 2013 befragt. Sie ist im Internet als PDF-Datei verfĂĽgbar und kann online im Browser gelesen werden. 

 

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