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5 Gr├╝nde, warum Start-ups in die Hose gehen

Ver├Âffentlicht am 01.02.2016

Marketing-Themen: Marketingstrategie, Marketing-Tipps, Start-ups

5 Gr├╝nde, warum Start-ups in die Hose gehen

5 Gr├╝nde, warum Start-ups in die Hose gehen

Laut Big Data-Analysen gehen Start-Ups in den USA im Durchschnitt nach zwanzig Monaten pleite - trotz eines Startkapitals von rund einer Million Dollar. Warum?

"Post-Mortems" nennen die Amerikaner Nachrufe auf Verstorbene. Die Marktforscher von "CBinsights" aus New York haben sich einmal von den aggregierten Zahlen gel├Âst und sind den vielen Geschichten und Erz├Ąhlungen hinter den vielen Firmenpleiten im Nachwuchsbereich nachgegangen. 

Fehlendes Kapital, unausgegorene Ideen und falscher Zeitpunkt: Die typischen Erkl├Ąrungen, warum ein Start-Up nichts wird, sind uns allen klar. Aber vielleicht stecken noch viele andere Gr├╝nde dahinter. Am besten lernt man immer noch aus Erfahrung und nicht aus Statistiken, oder?

"Dine In" oder der Tod in der 11. Verhandlungsstunde

Todesursache 1: Fehlendes Riskokapital. "Dine In" sollte im High-End Fastfood-Business punkten und erntete zun├Ąchst auch viel Vorschusslorbeeren bei Journalisten und Investoren. Doch fehlende R├╝cklagen sorgten daf├╝r, dass ein Verhandlungsmarathon mit einem gro├čen Internetportal im Desaster endete. Als sich der Interessent (geplant oder nicht) pl├Âtzlich zur├╝ckzog, brachen den Start-Uplern die f├╝r die Vorbereitung des Deals notwendigen horrenden Anwaltskosten das Genick.

"Quirky" oder "Warum man besser nicht alles allein machen sollte"

Todesursache 2: Selbst├╝berforderung. "Quirky" hatte keine eigenen Produktideen, sondern setzte die von Anderen um. Das war die (geniale) Idee. Obwohl das Unternehmen satte neunzig Prozent der Gewinne an einem neuen Produkt einstreichen sollte, ging der Laden pleite. Der Grund laut seinem Gr├╝nder: "Wir versprachen einem Erfinder, alles Aufw├Ąndige zu ├╝bernehmen: Forschung, Fabrikation, Marketing und Vertrieb. Die Sache wurde einfach viel zu teuer." Eine reine Web-Idee w├Ąre viel einfacher umzusetzen gewesen. Wer mehr dar├╝ber wissen will:

nymag.com/daily/intelligencer/2015/09/they-were-quirky.html

"Homejoy" oder "Wer putzt da eigentlich?"

Todesursache 3: Fehlende Rechtsgrundlagen. "Homejoy" aus Kalifornien ist (war) eine einfache Art, Haushaltshilfen f├╝r Pauschalpreise einzukaufen. Zwanzig Dollar in der Stunde kostete der einfache Weg zum Domestiken. Alles lief nach Plan, doch dann kam der Knatsch um das Mega-Start-Up "Uber" und die Frage, ob es sich bei Dienstleistern um Angestellte oder um Freiberufler handelt. "Homejoy" geriet ins Visier der Juristen - teurer Juristen. Wer mehr dar├╝ber wissen will:

recode.net/2015/07/17/cleaning-services-startup-homejoy-shuts-down-after-battling-worker-classification-lawsuits/

"Vatler" oder "Wie man (fast) alles denkt"

Todesursache 4: Unseri├Âse Mitarbeiter. "Vatler" war die coole Idee, Pendlern die nervige Parkplatzsuche in der Innenstadt zu ersparen. Man holte sich den Dienst ├╝ber eine App, parkte seinen Wagen vor einer Niederlassung und gab den Schl├╝ssel ab. Angestellte fuhren die Wagen dann an entferntere Pl├Ątze. Bezahlung nach Abholung. Problem: Laut Polizei hatten einige der rasch angeheuerten Fahrer keine g├╝ltige Erlaubnis. Der Dienst geriet sofort in Verruf. Dumm gelaufen.

https://medium.com/startup-study-group/inside-story-of-vatler-s-shut-down-8c42bad83f09#.ji8357sp1

"Teamometer" oder Hochrechnen kommt vor dem Fall

Todesursache 5: Unausgereiftes Produkt. "Teamometer" hatte m├Âglicherweise einfach den falschen Namen. Die Macher des raffinierten HR-Tools schw├Âren aber auf schlechte Vertriebsvorbereitung. Die App sollte Managern helfen, per regelm├Ą├čiger Multiple-Choice-Umfrage rasch ablesen zu k├Ânnen, was im Team gerade schief l├Ąuft und was zu tun sei. Da die Erfinder die Anwendung nicht auf kleinem Niveau testeten, lernten und sich weiterentwickelten, blieb schlicht die Kundschaft aus. 

Flash ist Pflicht!

├ťber 100 weitere F├Ąlle von tragischem Fr├╝htod finden Sie hier (wer gerne ├╝ber Friedh├Âfe geht und Inschriften liest).

https://www.cbinsights.com/blog/startup-failure-post-mortem/

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