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Twitter-Know-how: Was sind favorisierte Tweets?

Veröffentlicht am 15.02.2012

Marketing-Themen: Twitter, Social-Media-Marketing

Alternative zum Retweet: Man kann seine Zustimmung auch durch das Favorisieren eines Tweets äußern.

Alternative zum Retweet: Man kann seine Zustimmung auch durch das Favorisieren eines Tweets äußern. - © JohnKwan - Fotolia.com

Tweets zu favorisieren, ist eine eher selten genutzte Funktion des Microblogging-Netzwerks Twitter. Dabei können Listen favorisierter Tweets durchaus nützlich sein.

Fährt man auf Twitter mit dem Mauszeiger über Tweets, erscheint rechts oben im jeweiligen Tweet ein kleines Menü.

Neben den Funktionen „Open“ (fürs Öffnen), „Reply“ (fürs Antworten) und „Retweet“ (fürs Teilen des Tweets mit Followern) gibt es die mit einem Stern gekennzeichnete Funktion „Favorite“. Welchen Zweck hat diese Funktion?

  • Favorisierte Tweets bieten die Möglichkeit, eigene Tweets oder die anderer Personen als Favoriten in eine persönliche Favoritenliste einzutragen.

  • Die Einträge in der Favoritenliste sind für Follower des Nutzers erkennbar, der die Tweets favorisiert hat. Ausnahme: Tweets geschützter Twitter-Konten erscheinen für einen Betrachter nur dann in der Liste, wenn auch er ein bestätigter Follower des Tweet-Autors ist.

  • Dem Autor des Tweets wird eine Nachricht zugeschickt, dass sein Tweet favorisiert wurde.

Wofür lassen sich favorisierte Tweets nutzen?


Mit dem Favorisieren eines Tweets kann man dem Autor des Tweets gegenüber Zustimmung zu seinem Tweet äußern, ohne ihn zu retweeten. Zugleich lassen sich das Favorisieren und die Favoritenliste als Bookmark-Liste von Tweets nutzen, die man interessant findet, aber noch nicht gelesen hat. In diesem Fall wird dem Tweet-Autor jedoch eine Fehlinformation gesendet: Er glaubt, man äußere ihm gegenüber Zustimmung, dabei hat das „Favorisieren“ hier rein praktische Gründe.

Eine interessante Möglichkeit, das Favorisieren kommerziell zu nutzen, sind Referenzlisten mit Tweets, in denen positiv über Dienstleistungen und Produkte des twitternden Unternehmens berichtet wird. So kann die Tweet-Liste zum Instrument werden, um potenzielle Kunden von diesen Dienstleistungen und Produkten zu überzeugen. Wer Beratungs-Dienstleistungen (etwa Finanzberatung) anbietet, kann Followern mit der Favoritenliste zudem eine Sammlung an thematisch passenden Informationen bereitstellen. So beweist man Berater-Kompetenz.
  

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