Studie: Mehr als 150 Kontakte gehen nicht im Social Web
Veröffentlicht am 14.07.2011
Marketing-Themen: Forschung, Key-Account-Management, Soziale Netzwerke, Networking, Community, B2B-Marketing
Unternehmen nutzen soziale Netzwerke, um Geschäftskontakte aktiv zu pflegen. Eine Studie ergab: Mehr als 150 Kontakte sind nicht möglich.
Unternehmen nutzen soziale Netzwerke, wie LinkedIn, Twitter oder Xing, um potenzielle Kunden anzusprechen und mit ihnen in Kontakt zu treten. Ein weiteres zentrales Ziel: Die regelmäßige Pflege und Verwaltung einer möglichst großen Anzahl von Geschäftskontakten.
Dabei weisen die Kontaktlisten in sozialen Netzwerken oft Hunderte oder sogar Tausende Verbindungen auf. Viel zu viele, um sie mit Hilfe herkömmlicher Kontaktwege aktiv zu pflegen. Denn: Wie der britische Anthropologe Robin Dunar Anfang der 90-er Jahre herausfand, liegt die maximale Grenze der Menschen, mit denen man in engerem Kontakt stehen kann, bei 150 Personen.
Biologische Grenze gilt auch für soziale Netzwerke
Gut also, dass es soziale Netzwerke gibt. Denn mit sozialen Netzwerken lassen sich Kontakte leichter pflegen denn je – dachte man zumindest bisher. Doch auch hier gibt es gewisse Grenzen, wie eine aktuelle Studie der Indiana University ergab. Forscher haben die Erkenntnisse Dunbars auf soziale Netzwerke im Internet übertragen und untersucht, wie es sich mit der regelmäßigen Kontaktpflege im Web 2.0 denn wirklich verhält. Und siehe da: Trotz moderner Kommunikationskanäle lässt sich die Anzahl der Kontakte, die man regelmäßig pflegen kann, nicht erhöhen.(...)
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