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Reputationsmarketing durch kleine Gags im Netz: Die Easter Eggs von Google

Veröffentlicht am 05.04.2012

Marketing-Themen: Spaß, Google, YouTube, Reputationsmanagement

Googles Easter Eggs - Gags nicht nur an Ostern

Googles Easter Eggs - Gags nicht nur an Ostern - © Google

Google versteckt seit vielen Jahren kleine Überraschungen und Gags im Internet. Umso größer die Freude, wenn man auf eines der sogenannten Easter Eggs stößt. Der marketingfish hat sich auf die Suche gemacht.

"Kleine Nettigkeiten erhalten die Freundschaft“. Auch der Suchmaschinenprimus Google hat das verstanden und versucht auf vielerlei Wegen, sich ein sympathisches Image zu verschaffen. Denn viel Freundliches hört man selten über den Konzern, "Datenkrake" gehört noch zu den netteren Bezeichnungen. Passend zum nahenden Osterfest hat sich der marketingfish auf die Suche begeben nach den beliebten "Easter Eggs", kleinen Gags und witzigen Suchergebnissen, die Google in einer Vielzahl seiner Angebote regelrecht versteckt hat und die dafür sorgen, dass man über Google auch mal Schmunzeln kann. Reputationsmarketing durch sympathische Gags!

Wer sucht, der findet: Die Easter Eggs in der Google-Suche

Berühmt sind die Spielereien mit unterschiedlichen Suchbegriffen. Sucht man beispielsweise nach den Zahlensystemen binary (>>hier klicken), octal (>>hier klicken) oder hexadecimal (>>hier klicken) (jeweils in englischer Schreibweise), so wird die Anzahl der Suchergebnisse im jeweiligen Zählsystem angezeigt, etwa „Ungefähr 0x15752a0 Ergebnisse“.

Sucht man nach „do a barrel roll“, einem Begriff aus der Kunstfliegerei, bei der sich das Flugzeug einmal um die Längsachse dreht, dann rotiert die Bildschirmanzeige ebenfalls. >>hier klicken
Noch dramatischer ist der Effekt, wenn man nach „z or r twice“, einem Eingabebefehl eines populären Computerspiel sucht. >>hier klicken
Beschaulicher verhält sich die Anzeige bei der Suche nach „tilt“ (zu deutsch: kippen). >>hier klicken


Dass es Easter Eggs auch zur Weihnachtszeit gibt, konnte man übrigens zum Jahreswechsel erleben, die Suche nach „let it snow“ ließ Schneeflocken auf dem Bildschirm rieseln. Tippt man „find chuck norris“ ein und klickt „Auf gut Glück!“, dann erscheint folgende bedrohliche Rückmeldung: „Google won't search for Chuck Norris because it knows you don't find Chuck Norris, he finds you.“ („Google wird nicht nach Chuck Norris suchen denn es weiß, du wirst Chuck Norris nicht finden, er findet dich“)


Weitere lustige Suchergebnisse: Die einsamste Zahl ist selbstverständlich die 1. >>hier klicken

Auch die Suche nach der Anzahl der Hörner eines Einhorns ergibt das gleiche Ergebnis. >>hier klicken

Fast schon philosophisch wird es, wenn man die Frage „nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest“ stellt. Die schlichte Antwort lautet „42“ und ist ein ironisches Zitat aus Douglas Adams Kult-Klassiker „Per Anhalter durch die Galaxis“. >>hier klicken

 

YouTube, GoogleMaps, Picasa: Nirgends ist man sicher vor Überraschungen

Lässt man auch YouTube ein beliebiges Video pausieren und drückt gleichzeitig die Cursor-Tasten „nach links“ und „nach oben“, so wandelt sich das Video in ein kleines Online-Game, bei dem eine gefräßige Schlange kleine Pixel fressen muss.

Auch in den Google Maps sind Easter Eggs versteckt. Sucht man in den Karten nach „Antarctica“ und postiert das kleine gelbe Street-View-Männchen auf dem nördlichsten Punkt (kleine Hilfe: Beim Erreichen der Stelle mit dem Cursor erscheint ein kleiner blauer Punkt), dann wandelt sich das Männlein in einen kleinen Pinguin.
Ein kleiner Gag zum Nachmachen: Lassen Sie Google Maps die Route von „Peking“ nach „San Francisco Bay Area“ suchen (aber Obacht: Mit den empfohlenen „Verkehrsmitteln“ benötigen Sie nur etwas mehr als fünf Wochen für die abenteuerliche Route!).
t3n hat übrigens die schönsten Pixel-Bilder gesammelt, die man in der diesjährigen Aprilscherz-Version von Google Maps finden konnte. >>hier klicken



Drückt man beim Besuch des Bilderdienstes Picasa gleichzeitig „Control, Shift, y“, dann erscheint ein zunächst niedlicher, dann nerviger, weil beharrlicher kleiner Teddybär. Erst das Beenden und Neustarten des Programms lässt den possierlichen Burschen verschwinden.

Google-Gagaismus

Immer wieder werden auch Links in Blogs platziert, die auf vollkommen aberwitzige neue Dienste von Google verweisen, etwa die App, die einem ermöglicht, wie Dr. Dolittle mit den Tieren sprechen zu können (>>hier klicken), die Google Blimp Ads (AdWords-Anzeigen können auch auf Luftschiffen platziert werden, die beispielsweise über Sportstadien kreisen) (>>hier klicken), die bewegungsgesteuerte Gmail (>>hier klicken) oder die mental gesteuerte Suche namens MentalPlex, bei der die Suchmaschine die Gedanken der User lesen will (>>hier klicken).

Dabei schreckt Google auch nicht davor zurück, seine Kunden durch teils fiese Scherze zu irritieren. So wird schon mal im AdSense-Blog auf die Möglichkeit hingewiesen, Anzeigen auch im Symbol-Font Wingdings veröffentlichen zu können (>>hier klicken) oder man kündigte zum allgemeinen Erschrecken an, dass der verhasste Font Comic Sans von nun an der offizielle Google-Font sei (>>hier klicken).

Dumm-di-Doodle: Die kreativen Google-Logos

Reputationsmarketing muss nicht schwer sein: Berühmt ist Google für die Doodles, kreative Variationen des berühmten Logos zu besonderen Anlässen (>>hier klicken). Zum Geburtstag des Erfinders der E-Gitarre spendierte Google übrigens ein besonders schönes interaktives Google-Logo, die spielbare Gitarre. >>hier klicken


Anlässlich des dreißigsten Geburtstags vom Pacman (nicht zu verwechseln mit unserm kleinen marketingfish!) wurde das Google-Logo zu einem kleinen Videospiel mit dem gefräßigen Pixel-Kopf. >>hier klicken
Den visionären Autor Jules Verne ehrte man mit einer interaktiven Nautilus, man meint im legendären Unterseeboot zu sitzen, wenn man per Drag-and-Drop über einen Schalthebel in die Tiefsee hinab gleiten kann. >>hier klicken

Und falls Ihnen jetzt die Finger schmerzen vor lauter Klicks und Mausbewegung: Hier noch ein schönes Video, das im Stil der unsäglichen Aerobic-Anleitungen der 80er spezielle Fingerübungen für geplagte Vielsurfer gibt. >>hier klicken

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