###BONUS###

Marketing 2.0: Online-Trends 2014

Marketing 2.0: Online Trends 2014

Marketing 2.0: Online Trends 2014 - © Jérôme Rommé - Fotolia.com

Marketing muss immer neu erfunden werden. Was gestern galt, muss heute nicht mehr stimmen. Wer nicht dauernd am Ball bleibt, fliegt raus. Die neuen Trends für 2014 in diesem Bereich gehen zum Beispiel in Richtung Eigenproduktion von Content und einer Neudefinition von Social Media. Ideen, die Marketer zwar viel im Munde führen, aber selten konkret umsetzen. Wie man es macht, steht hier.

Um es gleich vorweg zu sagen: 2014 wird für den Marketer ein Jahr voller Herausforderungen und Umstellungen. Aber auch eines voller neuer Möglichkeiten und Chancen.

Aus der Vielzahl neuer Tendenzen im Online-Bereich wollen wir hier fünf der wichtigsten Onlinemarketing-Trends 2014 vorstellen.

Trend 1: Social Media wird immer komplexer

Reichte es gestern noch, bei Facebook oder Twitter ein Firmenkonto einzurichten, um Flagge zu zeigen und Werbebotschaften abzusetzen, so muss heute sehr genau geschaut werden, wo sich die eigentliche Zielgruppe gerade wirklich tummelt. Online-Trends sind auch 2014 rasend schnell, Online-Angebote im 2.0-Bereich schießen wie Pilze aus dem Boden. Zwar landen regelmäßig viele dieser Ideen auf dem Müllhaufen der Internet-Geschichte. Aber neue Angebote wie Instagram, Pinterest oder Tumblr werden immer populärer.

Hand aufs Herz, wissen Sie genau, was diese Communities eigentlich tun? Aha. Sie wollen sich nicht verzetteln und können nicht überall sein? Das lässt sich nachvollziehen. Aber mit jeder neuen Community wird die Nutzergruppe ein wenig spezieller und homogener! Für gezieltes Marketing wird die Spielwiese also übersichtlicher und nutzbarer. Sie müssen nur auf dem Laufenden bleiben, in welchem Interessensbereich gerade etwas Neues passiert. Vielleicht sind ja gerade Ihre klassischen Kunden dabei, sich untereinander zu finden und an einem zentralen Ort über neue Produkte auszutauschen. So wird aus dem angeblichen Nachteil schnell ein Vorteil. 

Wo wir gerade dabei sind. Social Shares werden auch für Suchmaschinen wie Google immer wichtiger. Es kommt also bei Ihrer Suchmaschinenoptimierung nicht mehr nur darauf an, als Begriff möglichst oft im Netz aufzutauchen oder gesucht zu werden, sondern auch gut bewertet zu werden. "Like-Buttons" und Ähnliches sind fester Bestandteil der Social-Media-Philosophie geworden. Sie bringen etwas Entscheidendes ins Spiel. Nämlich das Kundenvertrauen in die Glaubwürdigkeit von Produktinformationen. Ohne die geht online nichts mehr.

Trend 2: Content Marketing wird immer wichtiger

Hängte man seine Werbebotschaften früher an populäre Produkte wie TV-Sendungen, Zeitschriftenartikel oder beliebte Webseiten einfach dran, so geht der Trend 2014 eindeutig in Richtung Eigenproduktion. Man wartet heute nicht mehr, bis andere potentielle Werbeträger  erfinden, sondern denkt sich selber Produkte aus, die aufgrund ihrer Qualität und Nützlichkeit vom Kunden nachgefragt werden. Das ist eine kleine Revolution. Wer auf Social-Media-Plattformen persönlich aktiv wird, selbst verfasste journalistische Artikel online stellt, interessante Newsletter verschickt, Vergleichs-Tests publiziert und eigene Filme auf YouTube einstellt, wartet nicht mehr auf die Biene zum Bestäuben der Kundschaft, er hebt selbst ab. Nachteil: Handwerklich ist das normalerweise Neuland für einen Werber. Vorteil: Man kommt so viel näher an die eigentlichen Bedürfnisse und Denkweisen der Zielgruppe heran. Virales Marketing ist deshalb wirksam, weil der Spot nicht nur ein Produkt oder eine Marke bewirbt. Er ist auch amüsant und damit nützlich für alle. 

Trend 3: Bild-Content wird immer wichtiger

Marketing-Trend drei ist eindeutig der Vormarsch einfacher und optisch funktionierender Online-Botschaften. Kennen Sie die aktuelle iPad-Kampagne von Apple? Nicht nur online, auch auf Plakaten wird schlicht ein kleines iPad neben einem großen dargestellt und...das ist alles. Es gibt das Wunderprodukt nun also auch in diversen Größen. Mehr braucht man nicht zu sagen und das schon gar nicht mit Worten. Zwar wird Text aufgrund seiner Möglichkeit, komplexe Inhalte schnell und kostengünstig zu kommunizieren, nie aus der Mode kommen. Aber Bilder sprechen häufig einfach besser an und sorgen einfacher für Emotionen. Der Grund für die Explosion von optischem Content im Netz ist dabei ein ganz schlichter. Gute Fotos lassen sich digital heutzutage einfacher herstellen und online verbreiten als noch vor einigen Jahren.

Sahen YouTube-Videos vor drei Jahren noch aus wie Regen auf der Fensterscheibe, so fallen Kinder heute in HD von der Schaukel. Schnelle Leitungen und gute Prosumer-Kameras machen es möglich. Ohne viele Fotos auf der Homepage, Imagefilm oder virale Videos sieht man bald alt aus.

Trend 4: Werbung muss mobil abrufbar sein

Die eben erwähnte Tablet-Werbung von Apple führt uns zum nächsten Online-Trend 2014. Der PC ist offenbar bald tot. Und Sie sollten darauf reagieren. Saß Ihre Zielgruppe vor kurzem noch brav abends vor dem Rechner im Arbeitszimmer, um Ihre nächste Werbemail nicht zu verpassen, so ist der Platz heute meist verwaist. Smartphones und sonstige mobile Rechner haben Kunden mobil aktiv werden lassen. Laut dem Magazin Forbes ist damit zu rechnen, dass schon in wenigen Jahren bis zu 90 Prozent der Online-Käufe über Handy oder Tablet laufen werden. Für Marketer heißt das, die eigene Webseite unbedingt handyfreundlich und dabei am besten gleich auch interaktiv zu machen. Der Kunde von morgen bestellt vom Restaurant aus und hat weder Zeit noch Lust, die Untiefen Ihrer Webseite in allen Details zu erkunden.

Trend 5: Ad Retargeting hilft Kunden langfristig zu erreichen

Das führt uns zum letzten Online-Marketing Trend für 2014: Spezielle Werbebanner infolge individueller Suchvorgänge im Netz werden noch wichtiger als heute schon. Studien haben längst nachgewiesen, dass Markennamen, Symbole und Botschaften durch permanente Wiederholung langfristig wirken. Gerade wenn moderne Kunden sich immer mehr Zeit nehmen, um im Netz alle Vor- und eventuelle Nachteile von Angeboten zu recherchieren, kann maßgeschneidertes Marketing voll zur Wirkung kommen. 

Manche Ehefrauen mögen die permanenten Krawatten-Anzeigen auf ihrem Laptop zwar nerven (nur weil Ihr Ehemann mal auf Ihrem Rechner welche gegoogelt hat). Aber vielleicht kommt sie ja auch auf eine Idee für Weihnachten...

                                                                                                                                                                        via: forbes.com 

 

Übermittlung Ihrer Stimme...
Durchschnittliche Bewertung
Bewertungen