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Google-Update 2016 schockiert Publisher

Ver├Âffentlicht am 18.01.2016

Marketing-Themen: Analysen, Adwords, E-Commerce, Google, Suchmaschinenmarketing

Google-Update 2016 schockiert Publisher

Google-Update 2016 schockiert Publisher

Google feiert das neue Jahr mit einem Ranking-Update. Online-Marketer halten mal wieder den Atem an. Was bedeutet es f├╝r ihr Business: Geschenk oder Bombe?

Wir k├Ânnen die Antwort gleich vorwegnehmen: Beides. Es kommt lediglich darauf an, ob sie unsere Tipps im letzten Jahr beherzigt haben oder nicht. Basierend auf den Test-Ergebnissen des SEO-Experten "Searchmetrics" riefen wir schon damals alle Marketer dazu auf, mehr auf Qualit├Ąt, Tiefe und Content zu setzen, als auf das bew├Ąhrte Massen- und Gie├čkannenprinzip.

www.marketingfish.de/all/searchmetrics-studie-die-google-rankingfaktoren-2015-1001025/

Das brandneue Update hat allerdings nichts mit den drolligen Tiernamen zu tun, nach denen die klassischen Suchmaschinen-Funktionen regelm├Ą├čig erneuert werden. Der Google-"Penguin" etwa trennt zwischen guter und schlechter Verlinkung, w├Ąhrend es die Idee von "Panda" ist, Websites mit magerem Inhalt (engl. "thin content") gezielt abzustrafen. Die erste Neuerung 2016 stellt dagegen laut den Profis aus Berlin sogar eine ├änderung im Kern des Ranking-Algorithmus dar. Auch die Tests des SEO-Insiders von "Dejan" aus Australien deutet den Effekt in dieser Richtung:

blog.searchmetrics.com/de/2016/01/14/google-core-update/

https://dejanseo.com.au/today-is-the-biggest-google-update-since-june-2015/

Wer wenig Zeit hat: Das Ergebnis der Umstellung belohnt noch st├Ąrker als bisher Websites, die Inhalte in hoher Tiefe und multimedial darstellen. Wie bei Google Usus, wird auch der praktische Nutzen f├╝r den User in den Vordergrund gestellt. Verweildauer, bzw. Absprungrate r├╝cken dabei in den Vordergrund. Die Zeiten der Tag-Orgien und Klickraten-Leistungs-Show sind also endg├╝ltig vorbei.

F├╝nfzig Prozent neue Best-Treffer bei Google

Zu den Einzelheiten: Den Testergebnissen zufolge hat sich zu sage und schreibe f├╝nfzig Prozent der angezeigten Treffer etwas ge├Ąndert. Es sieht so aus, als ob viele Adressen von bekannten Publishern ihre Platzierung einb├╝├čen mussten. Dagegen konnten Marken-Websites wie "telekom.de", oder "audi.de" massiv punkten. Das sei damit zu erkl├Ąren, dass die klassischen Verlage aufgrund des Kostendrucks auf Masse und Geschwindigkeit setzten, w├Ąhrend Marken mehr Geld in gute Texte samt multimedialer Begleitung von teuren Werbefilmen stecken, die aufgrund ihrer Qualit├Ąt viel gesehen werden. Google macht also gleich mehrfach Gewinn: Das Unternehmen liefert bessere Treffer f├╝r den User und hofiert gleichzeitig profitable Werbekunden. Win-Win w├╝rde man sagen. Doch auch klassische Publisher konnten von dem Update profitieren.

Ein Beispiel: GQ

In den USA hat die Webseite des M├Ąnnermagazins "GQ" unter der neuen Treffer-Regelung mit einem Bericht ├╝ber Tom Brady einen regelrechten Suchmaschinen-Hit gelandet. 

www.gq.com/story/tom-brady-chuck-klosterman-gq-man-of-the-year-2015 

Der Artikel ├╝ber den Football-Star war nicht nur mit einem eigenen Video und etlichen Fotos ausgestattet. Er hatte mit ├╝ber drei Tausend W├Ârtern auch sehr viel Textmasse. Doch was eigentlich als Absprungs-Grund gilt, war hier der Vorteil. Da den Fans auf diese Weise viele inhaltliche Themen gleichzeitig angeboten werden konnten, war Google vollauf begeistert. Au├čerdem sei der QDF-Score betr├Ąchtlich gewesen, so die Profis von "Searchmetrics". "Query Deserves Freshness" meint, dass Nachrichtenlage sowie Nutzerverhalten bei der Ver├Âffentlichung eine Rolle spielten. Anfang des Jahres ist in den USA immer "Superbowl"-Saison. Der Erfolg ist also eine Kombination von journalistischer Denkweise und werblichem Investitionsverhalten.

Was man daraus folgern kann? Langfristig wird teure klassische Werbung auf Firmen-Pr├Ąsenzen im Netz genauso abgestraft werden, wie die billige Content-Produktion von modischen Blogs. Sieger ist, wer eine Mischung von FAZ und BMW hinbekommt: Die Rede ist von Content-Marketing der Premium-Klasse. Wir hoffen, dieser Artikel hier geh├Ârt dazu.

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