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Chirpify: Kaufen und Verkaufen per Tweet

Veröffentlicht am 23.02.2012

Marketing-Themen: Twitter, E-Commerce, Soziale Netzwerke, Start-ups, Vertrieb, Vertriebskanäle

Das Start-up Chirpify könnte den Social Commerce entscheidend vorantreiben.

Social Commerce steckt noch in den Kinderschuhen. Vor allem vom Twitter Commerce hat man bislang noch eher wenig gehört. Doch das soll sich nun ändern. Denn das junge Ein-Mann-Startup Chirpify erlaubt das Kaufen und Spenden mit nur einem Tweet - und das in Echtzeit!


Klingt äußerst praktisch und das ist es auch: Mit dem Twitter-Dienst Chirpify kann man über Tweets Produkte zum direkten Verkauf anbieten, Produkte kaufen oder auch Fundraising betreiben. Ganz nebenher, ohne großen Mehr-Aufwand! Damit könnte Twitter bald zu einem wichtigen Vertriebskanal werden.

Wie Chirpify funktioniert

 

Das Prinzip von Chirpify ist denkbar einfach. Die Kollegen von netzwertig.com haben es erklärt: Wer den Dienst nutzen will - das können Unternehmer oder Privatpersonen sein - muss sich zunächst auf chirpify über seinen Twitter-Account anmelden, seine Versender- beziehungsweise Empfängeradresse hinterlegen und eine Verbindung zu seinem PayPal-Konto einrichten. Und dann kann's schon losgehen!


Will man ein Produkt nun zum Verkauf anbieten, dann twittert man einfach eine Beschreibung und hängt ein entsprechendes Produktbild an. Entscheidet sich ein Twitterer für den Kauf des angebotenen Produkts, antwortet er dem Verkäufer mit dem Wort "buy" und Chirpify wandelt diesen Tweet dann in eine Transaktion um. Voraussetzung für den Käufer: Er muss ebenfalls bei Chirpify registriert sein. Übrigens soll die Technik auch bei Retweets funktionieren.


Auch der Bezahlvorgang erfordert keine lästigen Hürden zu nehmen. Er wird automatisch über die PayPal-Anbindung abgewickelt. Nachteil ist hier jedoch, dass nicht die Möglichkeit besteht, den Vertrag noch durch Nichtzahlung zu widerrufen.

Vorteile vom Verkauf per Tweet

 

Wer über Chirpify auf Twitter Produkte zum Kauf anbietet, hält sich dort auf, wo seine Zielgruppe ist. Dabei muss er nicht auf teure Marketing- und Werbe-Maßnahmen zurückgreifen oder extra Landingpages bauen, sondern kann sich einfach am normalen Nutzerverhalten orientieren. Einfach die Werbebotschaft in maximal 140 Zeichen verpacken, absenden und schon erreicht man alle seine Follower. Das ist, wie auf netzwertig.com schön beschrieben, "E-Commerce, der sich nicht aufdrängt, sondern sich so homogen einfügt, als wäre er eine Grundfunktion der Plattform".


Zu beachten ist allerdings, dass Chirpify momentan aus Deutschland noch nicht vollständig zu nutzen ist, was sich aber sicher bald ändern dürfte.

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